Zuchtlinie von Camano
Das Fundament meiner Zuchtlinie von Camano in 1983 war
Sunar's Indian Chief.
Indian war ein Sohn des Oleg v. Knotenquell und der
Shinneth Barbie Doll of Sunar. In den Ahnen des Olegs sind die Zuchtlinien v. Heldenhuegel, v. Henningshof, v. Schütting und Witherford. Beinahe alle Ahnen der Barbie Doll kommen von England.
Vorzügliche englische Zuchtlinien wie Steynmere haben seit vielen Jahren gute und gesunde Boxer auf die Welt gebracht. Der untere Zweig in der Ahnentafel des Indian ist auf ursprüngliche amerikanische Boxer aufgebaut. In den 80iger Jahren war der amerikanische Boxer noch immer enger mit dem deutschen Boxer verwandt. Der Boxer geht auf den Zwinger v. Dom zurück.
In den 80iger Jahren hatten wir auf dem amerikanischen Kontinent noch erfahrene Boxerzüchter und verantwortliche ehrliche Tierärzte. Damals konnte es einem passieren dass ein Tierarzt den reinrassigen Hund einfach als sehr gesund nach Hause schickte. Ohne Medikamente und ohne Bezahlung konnte man seinen Boxer nach Hause bringen.
Welpen meines Indian waren von guter Qualität und lebten bis zwölf, dreizehn und über vierzehn Jahre. In 26 Wuerfen hatte ich nur eine Hasenscharte und nur zwei leichte Knickruten. Grundsätzlich züchte ich nicht weiter mit einem Boxer der aus einem solchen mit Fehlern belasteten Wurf stammt. In vier verschiedenen Würfen hatte ich einen Welpen mit einem verkantetem Underkiefer, wusste aber wer der Urheber dieser Erbschaft war. Im Durchschnitt hatten meine Würfe einen, manchmal zwei oder keinen Hodenfehler. Ich hatte nur einen Kaiserschnitt. Mit Erlaubnis meiner Tierärztin war ich bei der Operation dabei. Ich kann nur den Züchtern anraten sich eine Kaiserschnittoperation anzuschauen, damit sie sich alle bemühen um so eine Operation zu verhindern. In Amerika ist der Kaiserschnitt am Boxer Mode. Eine traurige Vererbung ist der fehlende Mutterinstinkt in einer Hündin. Das Problem hat sich bei mir einmal in einem Wurf eingeschlichen. Sechs Wochen lang musste ich Tag und Nacht bei der Mutterhündin bleiben. Der Wurf kam am Muttertag zur Welt. Am nächsten Tag entschlüpft die Mutter mir um aus dem Grundstück hinauszurennen. Sie hatte viel Muttermilch, wollte aber den Welpen nichts geben. Nur mit einem drohendem Hausschuh konnte ich sie in der Welpenkiste halten. Ihre Welpenkiste stellte ich in die Mitte der Küche, wo ich auch mein Klappbett aufstellte.
Unterordung in Kanada
Schon in 1980 kaufte ich den kanadischen Boxerwelpen Mephisto Ardito Arrigo. Mit ihm machte ich kanadische und amerikanische Unterordnung und auch Fährte. Angefangen haben wir in einer typischen kanadische Hundeschule in Victoria auf dem Vancouver Island in BC. Nach Abschluss des Kurses wurde mein junger Boxer als der schlechteste Boxer mit dem schlechtesten Hundeführer ausgezeichnet. Wir mussten den Anfängerkurs widerholen, und wieder war mein Boxer der schlechteste Hund in der Klasse. Auch im dritten Kurs sind wir durchgefallen. Die erfahrenen kanadischen Trainer erklärten mir dass ein Boxer keine Unterornung machen kann.
Wie ich so meinen Boxer ansehe, muss ich feststellen dass trotz der ganzen Bemühungen der Hundeschule mein Boxer keinen Schaden gelitten hat. Die Trainer konnten ihn nicht ruinieren. Im Frühling nach Beendigung der dritten Anfängerklasse hatte ich nur kurze Zeit um mit meinem Boxer die Unterordung wieder neu anzufangen. Nun machten wir es alleine und so wie es meinem Boxer Spass machte. Drei Wochen später stellte ich meinen Boxer in der Unterordung aus. Die Temperatur am Austellungstag war aussergewöhnlich hoch, kein gutes Wetter für einen Boxer. Während der zweistündigen Wartezeit in dieser grauslichen Hitze wurden wir oft belächelt. Alle Trainer der Hundeschule stellten ihre Hunde aus in dieser Ausstellung. Wir waren der letzte Teilnehmer in der Unterordnung. Mit kalten nassen Handtüchern bedeckt überlebte Arrigo die Wartezeit ganz gut. Frisch und munter zeigte er sich in seinen pflichtgemässigen Übungen. Nach Beendigung der Unterordnung gibt uns der Richter den Siegertitel. Zu meiner Überraschung wurde Arrigo als der beste Hund in der Unterornung ernannt. Nach Ankündigung des Siegers verlassen die Trainer der Hundeschule sofort das Ausstellungsgelände. Gratuliert hat uns nur eine Person mit der Bemerkung "Vielleicht kannst Du es schaffen". Arrigo lebte nur zwei Jahre, hatte aber vier Titel, zwei in USA and zwei in Kanada, die Fährtentitel waren AKC/CKC TD (tracking dog) und die Unterordnungstitel waren AKC/CKC CD (companion dog). Er starb an einem Herzschlag. Obwohl er den Parvo als Welpe bei seinem Züchter überlebte, hatte er einen schweren Herzfehler. Am Anfang der Epidemie in 1980 war nur der Magenparvo in Kanada bekannt. Herzparvo entdeckten die Tierärzte nur später. Ein Jahr später folgte ihm meine Boxerhündin Champion Mephisto's Sunburst(Sally) mit einem Oesophagus Problem.
Austellen in Kanada
Vergessen konnten sie meine Tat nicht! Zwanzig Jahre später verfolgten mich die Mitglieder der Victoria Hundeschule noch immer mit Racheplänen. Auf Vancouver Island, BC Canada stellte ich meine Arpege unter einem erfahrenen CKC Richter aus. Nur zwei Punkte fehlten uns für den Championtitel. Gerade als ich mit meiner Arpege in den Ring gehe, ruft ein fremder Mann unter den Zuschauern sehr laut: "Ich konnte Euch das letzte Mal am Schutzhund Übungsplatz sehen!" Der Richter musste das hören. Bei der Bewertung fängt der Richter dann an seinen Arm hin und her zu bewegen so wie er es wahrscheinlich bei einem Helfer gesehen hat. Meine Arpege schaut ihn mit grossen Augen an während sie vollkommen ruhig an lockerer Leine vor ihm steht. Ich verwende kein Futter im Ausstellungsring. Ich lasse meine Boxer normal stehen. Ich musste mich sehr beherrschen um das Lachen zu unterdrücken. Nach einer kurzen Pause fängt der Richter wieder an seinen gewinkelten Unterarm vor Arpege hin und her zu bewegen, und nun sichtlich enttäuscht kann er nicht verstehen warum meine Arpege ihn nicht in seinen Arm beisst. Die Spannung unter den Zuschauern war bemerkenswert. Der Richter war damals der offizielle Vertreter der CKC in der Provinz British Columbia. Arpege war eine der besten Boxer in dieser Schau, aber dieser Richter hat ihr keinen Punkt gegeben. Ein trauriges Bild für Canada und den Hundesport. Bis heute hat sich dieser hoffnungslose Zustand nicht verändert.
Suche nach einem Boxer auf dem amerikanischen Kontinent
Nach dem Verlust meiner zwei jungen kanadischen Boxern ging ich in 1983 auf die Suche nach einer Zuchtlinie. Auf dem ganzen amerikanischen Kontinent suchte ich. Nach zahlreichen Briefen an viele gute Boxerzüchter in Amerika fiel meine Wahl auf den Welpen
Sunar's Indian Chief in Colorado Springs, eine gute Kombination von zwei aussergewöhnlichen Boxerzuchtlinien aus England und Deutschland. Mit Indian und seinem Halbbruder
Sunar's Starfire hatte ich in den beiden nun zwei echte Boxer. Damit fangen auch meine endlosen jahrelangen Forschungen in Boxerzuchtlinien an.
1988 CKC Registrierung von meinem Boxerzwinger "Camano"
Da ich keinen weiteren Boxer finden konnte, registrierte ich meinen Zwingernamen "Camano" mit dem Canadian Kennel Club (CKC) mit dem Ziel meine eigenen Boxer zu züchten. Durch meinen Beruf als Architektin hatte ich gute Erfahrung lange Nächte und Tage ohne Schlaf durchzuarbeiten. Noch immer kann ich ohne Schlaf sechzig Stunden wach bleiben, was man auch oft machen muss wenn man einer Boxerhündin bei der Geburt ihrer Welpen hilft. Nur einen einzigen Kaiserschnitt hatte ich in sechsundzwanzig Würfen. Leider war die Ursache das Rattengift dass der Nachbar ohne mein Wissen herumstreute. Wenn alle Welpen geboren sind und an der Mutter liegen stelle ich mein tragbares Klappbett mit meinem Schlafsack neben die Welpenkiste. Während der nächsten fünf Wochen schlaffe ich neben den Welpen und die Mutterhündin kommt auch ab und zu auf mein Bett herauf wenn ihre Welpen schlafen. Der Schlaf neben den Welpen ist so wie der Schlaf in einem Segelboot dass in einer Bucht für die Nacht verankert ist. Jedes ungewöhnliches Geräusch weckt einen sofort auf und oft schläft man nur zehn Minuten bevor man wieder aufwacht. Aber in der Früh ist man verhältnismässig gut ausgeschlafen.
Mein erster Wurf
Aus meinem ersten Wurf, einem sehr gleichmässiger Wurf mit guten Welpen stammt meine
CH Camano's Arpege. Vierzehn Jahre später war Arpege noch immer mein Begleiter. Sie war kräftig, stolz und lebensfreudig. Von ihr lernte ich die Grundregeln für die Aufzucht des Boxers. Von Anfang an muss man seinen Boxer studieren und beobachten, und wieder studieren und wieder beobachten, und dann versuchen jeden Boxer kennen zu lernen, und immer muss man jeden Boxer respektieren. Den Respekt von einem Boxer muss der Mensch sich verdienen. Grundsätzlich liegt der Fehler für ein unerwünschtes Verhalten des Boxers bei dem Eigentümer oder bei dem Trainer des Boxers.
Meinen ersten Wurf habe in der Nacht mit Hilfe einer vierzehn Stunden langen Telephonverbindung von Vancouver BC Canada zu einem erfahrenen Züchter in Seattle WA USA und mit Hilfe von einem altmodischen Buch auf die Welt gesetzt. Dieses Buch liegt nach wie vor bei jedem Wurf neben meiner Welpenkiste. Leider wurde mir gegen Ende der langen Telephonverbindung weniger und weniger Hilfe angeboten und nur mein gesunder Menschenverstand verhinderte eine Katastrophe. Einige Wochen später besuchte mich dann diese Züchterin aus Seattle. Nach Anschauen der kleinen Welpen wollte sie den ganzen Wurf stehlen. Gelungen war es ihr nicht, obwohl sie in den folgenden Wochen noch einige Versuche machte. Einem anderen Züchter kann ich seit meinem ersten Wurf nie mehr vertrauen. Ratschläge von anderen Züchtern nehme ich grundsätzlich mit Vorsicht an, obwohl sie auch manchmal ernstlich gut gemeint sind.
Über Vererbung lernen und ein tierärztliches Fachbuch studieren.
Zusätzlich zu meinem Berufleben studierte ich nächtelang ein tieräztliches Fachbuch. Mit dieser Erfahrung konnte ich dann anderen Boxereigentümer und den Besitzern meiner Welpen mit Ratschlägen helfen. Das Studieren von Ahnentafeln hat zum Züchten von zwei Hühnerrassen geführt mit dem Ziel mehr über die Vererbung zu lernen. Ich schaffte mir zwei streitlustige Hähne, einige Silber Laced Wyandottes und einige French Maran Hühner an. Hühnerzüchten geht schneller als das Züchten von Hunden. Man kann mehr über Vererbung in einer kürzeren Zeitspanne lernen. Meinen kleinen Brutapparat baute ich mir selber. Ich setzte ihn auf den Küchentisch wo ich täglich sorgfältig das Ausbrüten überwachen konnte. Ab und zu explodierte ein schlechtes Ei mit Gestank über die ganzen Küchenwände. Im Wohnraum hinter dem Holzofen wo es warm war wurde jedes neugeborenes Hühnchen in einer Kiste weiter aufgezogen. Meine Boxer hatten grossen Spass den gelegentichen Flüchtling im Haus aufzustöbern.
Der Boxer rund um die Welt
In vielen Ländern gibt es heute gute Boxer, aber die Qualität der Zuchtlinien des letzten Jahrhundert kann man nicht mehr finden. Unsere Hoffnung diese Qualität wieder aufzubauen liegt mit Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Holland, Schweden, Norwegen, Belgien, Finland, Polen und Russland. Nach wie vor erfreut sich der Boxer in England einer guten Qualität.
Der Kryptorchismus Zuchtwert
In 1999 hat der SV in Deutschland den Zuchtwert am deutschen Schäferhund eingeführt. Der BK folgte mit dem deutschen Boxer. Das Ziel des Zuchtwertes ist die Qualität des deutschen Boxers zu verbessern. Ob der Zuchtwert des Kryptorchismus den erwünschten Erfolg hereinbringt muss sich noch heraustellen. Auf Kosten von zahlreichen guten Erbanlagen die uns nun verloren gegangen sind wurde die Kontrolle der Hodenfehler vorgezogen. Wie man heute nach zehn Jahren schon sehen kann, macht die Beschränkung durch den Kryp Zuchtwert den guten erfahrenen Züchtern grosse Schwierigkeiten. Sie müssen oft frühzeitig ihre guten Zuchttiere pensionieren und eine sorgfältig aufgebaute Zuchtlinie beenden um dann mit der Wahl eines schlechteren Zuchttieres weiterzumachen. Das Resultat ist deutlich sichtbar. Immer wieder kann man in den Ausstellungsberichten lesen "Leider wurden keine Zuchtlinien gemeldet". Die Zuchtlinien gehören der Vergangenheit an! Die guten Erbanlagen sind dem Krypwert zum Opfer gefallen. Aber wo sind die Hoden?
Bei der Verpaarung von zwei Boxern fällt der Erfolg des Wurfes nach wie vor auf die rezessive Vererbung zurück. Für einen Züchter, der seine Zuchtlinie studiert hat und kennt, liegt der Erfolg in der sorgfältigen Wahl der rezessiven Erbanlagen. Vorausgesetzt dass die rezessiven Anlagen gut oder besser sind als die dominanten Anlagen der Zuchtiere, kann man damit die Zuchtlinie verbessern. Muss die Kontrolle der Hodenfehler wirklich eine so grosse Rolle spielen dass man viele gute Erbanlagen in den Hintergrund stellt? Die Geschwister eines guten Zuchttieres müssen bei einer Verpaarung in Betracht gezogen werden. Zuchttiere die aus schlechten ungleichmässigen Würfen stammen werden auch unterschiedliche schlechte Welpen in die Welt setzen, die oft sogar wie die unerwünschten Geschwister aussehen. Es ist meine Meining dass auch ein guter Boxer der aus einem mit Fehlern belasteten Wurf stammt und fehlerhafte Geschwister hat, nur mit Vorsicht zur Zucht verwendet werden soll, auch wenn er ZTP, VPG, einen Zuchtwert und tolle Hoden besitzt. Ein Züchter der dann Linienzucht auf ein solches Tier macht wird sich wahrscheinlich wundern warum da nichts herauskommt. Zuchtlinien verbessern sich nicht über Nacht. Nur ein kleiner Verbesserungsschritt in jeder Generation bringt den grössten Erfolg und wird die Zuchtlinie verbessern. Grosse Schritte setzen die Zuchtlinie beinahe immer zurück.
Wenn ein Züchter in Deutschland Welpen aus fehlerhaften Würfen dann ins Ausland verkauft, wirft diese Tat kein gutes Bild auf den Deutschen Boxer. Auf dem amerikanischen Kontinent werden die Ruten des Boxers nach wie vor kupiert. Das bedeutet aber nicht, dass man uns kupierte Welpen mit einer tierärztlichen Bescheinigung ohne Erklärung anbietet. Von einem guten Züchter in Deutschland erwarte ich dass der Boxer mit einer natürlichen Rute ins Ausland exportiert wird. Obwohl die Knickrute und die Korkenzieherrute nicht vererblich sind, muss man den neuen Besitzer über die Ursache der kupierten Rute eines Welpen informieren. Einen deutschen Boxerrüden mit einer kupierten Rute kann man züchten, vorausgesetzt dass eine Knickrute die Ursache für die Kupierung war, aber eine deutsche Boxerhündin mit einer kupierten Rute züchte ich nicht.
Hundehändler
Hundehändler die Boxer aus minderwertigen Würfen nach Amerika exportieren gibt es es in vielen Ländern. Aber die Methoden eines serbischen Hundehändlers sind nicht nur auf Hunde beschränkt, seine Tätigkeit ist ein gefährliches Unternehmen von dem jede Frau Abstand halten muss. Ahnentafeln der Hunde sind oft gefälscht. Jeder ernster Züchter müsste die Nachkommen eines Deckrüden, auch wenn er nur vorübergehend in einem solchen Land sitzt, ausforschen. Tiere die durch Hundehändler nach Amerika kommen, werden bei den Amerikanern als Deutsche Boxer gezüchtet und die Welpen als Deutsche Boxer verkauft. Es wirft kein gutes Bild auf einen deutschen Boxerzüchter wenn man nachträglich, nach dem Eintreffen eines importierten Welpen entdeckt dass in USA eine minderwertige junge Hündin sitzt mit dem Namen "GEA", die durch Branko M.,den grössten serbischen Hundehändler nach USA verkauft wurde, und die laut ihrer FCI Ahnentafel den selben Vater wie mein Welpe hat. Hier kann man die
Annnonce des Hundehändlers
lesen. Leider habe ich nur nachträglich diese grausliche Entdeckung gemacht. Von einer verlässlichen Quelle erfahre ich dann, daß Boxer aus Würfen mit minderwertigen Welpen von diesem Vater in Serbien leben.
Der Boxer in Amerika
Im Kontrast zu Europa wurde der amerikanische Boxer in eine entgegengesetzte Richtung entwickelt. Im Jahre 2000 konnte man feststellen dass der amerikanische Kontinent den echten Boxer verloren hatte. Mit übertriebener Eleganz und einem viel zu leichten Gebäude sollte man heute den amerikanischen Boxer in die Gazellengruppe einstufen. Es besteht keine Chance die echten Blutlinien des Boxers in Amerika wieder zurückzubekommen. Die erfahrenen Züchter aus den 80iger Jahren haben mit dem Züchten Schluss gemacht. Die Internet wurde populär und Massenhypnosis wurde verbreitetet um reinrassige Hunde zu reduzieren und zu vernichten. Die neuen Züchter verstehen nichts von Zuchtlinien oder Vererbung, und wollen oder können nichts lernen. Da in Kanada und USA keine Boxer die dem Standard entsprechen mehr gezüchtet werden, hat der amerikanische Kontinent sich entschlossen den Boxer Standard zu ändern um ihn dem neuen amerikanischen Boxer anzupassen. So muss der Standard von Jahr zu Jahr geändert werden um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.